3D Laserscanvermessung

Die 3D Laserscanvermessung

Wir verwenden diese Messmethode als primäre Grundlage für die Bestandsvermessung von Gebäuden und Denkmälern.
Gestütz durch eine tachymetrische Netzentwicklung kann mit der Laserscanvermessung ein hoch präzises und flächendeckendes Aufmaß durchgeführt werden.

Bei der operativen Anwendung des Verfahrens ist insbesondere auf die Dichte der Scanauflösung sowie die Wahl der Scannerstandpunkte zu achten. Hierbei spielt nicht nur der vermessungstechnische Aspekt der Ausgleichungsrechnung bzw. Fehlerfortpflanzung eine wichtige Rolle sondern insbesondere der architektonische Blick auf das zu erfassende Objekt.
Daher arbeiten in unserem Büro sowohl die Geodäten als auch die Architekten, Bautechniker und Bauzeichner Hand in Hand um ein nachhaltiges Aufmaß erstellen zu können.
Nur auf diese Basis kann die Idee der Wertschöpfung vollends entwickelt werden.

Das Laserscanning ist eine moderne Methode der Geodäsie, bei der der dreidimensionale Raum als Punktwolke aufgenommen wird. Das dreidimensionale Modell wird dabei aus der zeitlichen Differenz zwischen dem aussendenden und empfangenen Laserstrahl des Scanners errechnet. Durch mehrere Laserscanner-Standpunkte, die in ein einheitliches Koordinatensystem überführt werden, lässt sich so eine dreidimensionale 1:1 Rekonstruktion einer geometrischen Oberfläche erstellen.

Durch eine interne HDR-Kamera mit gleichem Nodalpunkt wie der Scanner lassen sich Farbinformationen auf die Punktwolke übertragen. Beim Scannen werden 1 Mio. Punkte pro Sekunde aufgenommen mit einer Reichweite bis zu 180m. Die Beobachtungsdauer pro Standpunkt liegt bei ca. 1,5 Minuten, je nach Punktwolkendichte. Nach der rasanten Entwicklung der Hardware und der damit einhergehenden Reduzierung der Beobachtungszeiten von 4 Stunden auf 1,5 Minuten spielt aktuell speziell die Optimierung der Auswertesoftware eine große Rolle. Als Beta-Tester des Weltmarktführers Zoller & Fröhlich in Wangen im Allgäu sind wir an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt.

Die Laserscanndaten lassen sich in der Gebäudevermessung zu CAD-Plänen wie BIM-fähigen 3D Modelle, Grundrisse, Schnitte und Ansichten weiterverarbeiten, weitere Anwendungsgebiete sind Oberflächenmodelle, Soll-Ist-Vergleiche und Kollisions-Analysen oder dienen zur Grundlage von Visualisierungen.

Weitere Messverfahren

Photogrammetrie
Tachymetrie, GPS